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The Striggles

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Bandgeschichte

The Striggles, Graz, offizielles Bandfoto © Max Wegscheidler
The Striggles, Graz, offizielles Bandfoto
© Max Wegscheidler
 

seit 2006

Graz

Gottfried Krienzer: Gitarre, Gesang, Elektronik, Elektronik
Martin Plass: Gesang, Bass, Saxofon, Gitarre
Robert Lepenik: Gitarre, Bass, Gesang, Elektronik
Slobodan Kajkut: Schlagzeug, Gesang, Elektronik

Wer noch nie von einer Formation namens "The Striggles" gehört hat, tut gut daran, seine vom Mainstream unzähliger Gitarrenbands verkrusteten Ohren ganz weit aufzusperren.
Diese Band bürstet nämlich alle Erwartungen an "Rock", "Indie" und sonstige Genreschubladen gehörig und lustvoll gegen den Strich.
Die Musik der Striggles ist eher als kreativer Fluß, denn als festgefügtes Klanggebilde zu sehen. Ein paar Konstanten kann man dennoch ausmachen, die teilweise jahrelange Erfahrung der Musiker natürlich, und der musikalische Einfluss, der von obsessiver Beschäftigung mit Bands wie Can, Sonic Youth, Captain Beefheart, Snakefinger, Shellac oder auch John Lee Hooker zeugt.
Die Gitarren werden gespielt von Gottfried Krienzer, der mit dem zweiten Release "Spoil, microbe " seiner Noise-Rock- Elektro- Formation "Code Inconnu" vor nicht allzulanger Zeit für geradezu hymnische Kritiken im gestrengen Magazin "Wire" gesorgt hat; weiters von Robert Lepenik, bekannt durch seine ambitionierte Vergangenheit als Komponist und Musiker in Formationen und Bands wie "Melville", der Art- Rock- Formation "Fetish 69" und dem Grazer Künstler-Kollektiv "Tonto".
Baß und Gesang kommen von Multitalent Martin Plass, einerseits als Sänger in Musicals aufgefallen, andererseits dem Experiment verpflichtet in zahlreichen hochkreativen Partnerschaften wie "Pol- Ton", "Die Sekte" und "Nectarius Soft".
Am Schlagzeug: Slobodan Kajkut, sowohl seit 1996 Mitglied in zahllosen Bands, aber auch Komponist zeitgenössischer Musik (mit einem Studium bei Georg Friedrich Haas und Clemens Gadenstätter).
Aus dieser abenteuerlichen Mischung verschiedenster musikalischer Vergangenheiten und daraus resultierenden divergierenden Ansätzen konnte eigentlich gar nichts anderes entstehen als eine Formation wie die "Striggles", deren fulminanter Debüt- Auftritt beim "Interpenetration Festival" 2006 in Graz für tagelangen Gesprächsstoff unter den Festivalbesuchern sorgte.
Die ersten Demo- Aufnahmen der Band lassen die starke Vermutung aufkommen,daß der Debütrelease garantiert ebenso für Aufregung sorgen wird.

(Presse-Text von Nachtstrom Dezember 2006)

Die Musik von „The Striggles" ist hervorragend einordenbar und lässt sich ad hoc in zwei kurzen Sätzen beschreiben. Kein Wunder, passt diese Band doch locker in vorgefertigte Schubladen. Es ist gar nicht notwendig die Musik zu hören - zwei Sätze reichen und man kann sich die 08/15-Sosse eh vorstellen. (Eigentlich reicht „Rock".) Die einzelnen Bandmitglieder sind nicht voneinander zu unterscheiden. Eine handvoll Bands mögen sie zwar, diese sind aber für „The Striggles" nicht Vorbilder, sondern werden einfach billigst kopiert. In Zeiten, in denen so viele Bands auf anstrengendste Art und Weise idealistisch und eigenständig arbeiten, stechen „The Striggles" so mit ihrem „Allerwelts-Rock" auf angenehme Weise heraus. „The Striggles" scheissen übrigens auf Fans und von den wenigen die sie haben, wollen sie mit Nachnamen und per
Sie angesprochen werden. Ideologiefrei sind sie auch, äusserst leicht zu konsumieren, tun fast niemandem weh und so verwandlungsfähig, dass sie sich blitzartig jedem beliebigen Trend anpassen können. Sie sind ausgesprochen faul und verbrauchen nur sehr wenig Steuergelder. Die Band spielt wie Bon Jovi und der Sänger ist von Bryan Adams kaum zu unterscheiden. Und umgekehrt. Sie sind nicht lästig, denn von dieser Truppe wird man auch in Zukunft nicht so oft hören! Spielt man ihre Platten verkehrt ab, erlebt man keine besonderen Überraschungen.

(offizielle The Striggles-Presseinfo)

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