Rocker im Internet

Spring and the Land

Bandgeschichte | 
Musik | 
Video | 
 

Bandgeschichte

Spring and the Land, 2015 © Daniela Jakob
Spring and the Land, 2015
© Daniela Jakob
 

seit 2009

Graz

David Künstner: Bass (ab 2009)
Jacques Bush: Gesang, Gitarre, Synthesizer
Jen Cry: Violine (2010-2012)
Klaus Wohlgemuth: Gitarre (ab 2012)
Kurt Bauer: Violine (ab 2012)
Marino Acapulco: Schlagzeug, Synthesizer

Weiters im Studio und auf Aufnahmen:
Gert Huth (ab 2010)
Reinhart Pascher (2010-2011)

SPRING AND THE LAND machen Songs für Herz und Seele. Direkt unter die Haut, verführerisch schön, geimpft mit einer dezenten Note an Subversion. Unberechenbar und Unbeugsam.
Anno 2002 sorgten die Grazer Jacques Bush und Marino Acapulco erstmals für Aufsehen; ihr unter dem Namen DOGBOY!veröffentlichtes Album „watersports" bot Elektropop mit ausgeprägter Lust zur Schräglage und sorgte für varitable Indiecharterfolge. 2009 kehrten sie als SPRING AND THE LAND zurück, um ihre prallgefüllte Doom-Folk- und kosmisch-abwegige Pop-Balladen-Schublade ein Stück weit zu öffnen und mit einer Prise wahnwitzig-ergreifenden Liedguts zu erfreuen. In Zusammenarbeit mit Producer- und Musikerlegende Kramer (shimmydisc, noise/NY) enstand die Debut-Ep „the outside".

Im darauffolgenden Longplayer „outside my window" (2010) verschmelzen munterer und kantiger Folk-Pop, schwermütige akustische Balladen mit psychedelischen Elementen zu einem eigentümlichen „sonic barbequeue of living". Die erste Spring and the Land-CD outside my window erklärte der Standard zur Lieblingsplatte der Redaktion: „Bushs Gitarre und sein zerbrechlicher Goldkehlchen-Gesang tragen Lied und Hörer sicher und ein wenig umwölkt an Land und Leuten vorbei... Marino Acapulco zeichnet für Schlagzeug, Bass und Synthesizer verantwortlich... Wer Reisen mit dem fliegenden Teppich zu schätzen weiß, kommt hier voll auf seine Kosten."

2012 liefern SPRING AND THE LAND eine Reminiszenz an ihre Tage als dogboy! und überraschen mit Neueinspielungen ihrer ersten beiden Radio-Singles Superbitch und Flowers (7'' Vinyl). „Ein Blick zurück wie wir in lieben, aber Nostalgie will auch diesmal keine aufkommen, so aufgeräumt lassen die beiden ihre ersten Radio-Hits in neuem Glanz erstrahlen." (emm). Nur kurze Zeit später erscheint die Vinyl-EP „walk like ann" inkl. Remix von Patrick Pulsinger. (beide auf dem Wr. Label „early morning melody")

Als die Band 2013 beim Popfest in Wien auftrat, streuten ihr die Veranstalter verbale Rosen: „Sie kommen aus Graz und machen Musik, der man ihre Liebe zum Werk von Neil Young, Big Star, Yo La Tengo oder Mercury Rev anzuhören meint, nicht aber ihre Herkunft. Denn die Americana von Spring and the Land atmen die unverfälschte Cinemascope-Wahrheit der reinen Fiktion...
und die Videos der Band wirken wie Dokumente einer jener College-Rock-Bands aus den mittleren bis späten Achtzigern, die mit der unscharfen Retro-Brille des VHS-Zeitalters die späten Sechziger wiederentdeckten...

2013. Veröffentlichung des ersten Live-Albums „Live in Exile" auf dem Label „Rock is hell".

Kurz danach erscheint die filmische Dokumentation über die verschollenen Sängerin Jacqueline Bush (Vinyl inkl. DVD) in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Fritz Aigner, zu der Spring and the Land den Original Motion Soundtrack beisteuern (early morning melody).

2014 releasen die Grazer die Vinyl-7'' „Can you forgive her?' (Pet Shop Boys Cover mit ausdrückl. Genehmigung der Komponisten) und zeichnen für den Soundtrack zum ersten Teil der filmischen „Morgenstern & Boyd Trilogy" verantwortlich.

2015 und 2016 steht im Zeichen diverser Live-Auftritte, den Arbeiten zum neuen SPRING AND THE LAND- Album und Dreharbeiten/Soundtrackarbeiten für Teil 2 & 3 der „Morgenstern & Boyd Trilogie".

 (Offizieller Infotext Spring and the Land, 2017)

-------------------------------------------------------------------------------------------------------

In Graz da steht ein verlassenes Elektro-Service Geschäft mitten auf einer Brücke. Darin geschehen wundersame Dinge. Denn dort hat sich die Band Spring and the Land ihr Studio eingerichtet und arbeitet besessen und völlig unbeeindruckt vom hiesigen / österreichischen Gegenwartspop an ihren eigenen musikalischen Vorstellungen. Die Kunst der steirischen Band rund um das kreative Kern-Duo Jacques Bush und  Marino Acapulco besteht in der Herstellung kleiner verdichteter Popdramen, die universale Geschichten von Sehnsucht und Begehren zu erzählen. Und das verpackt in hierzulande selten gehörten, melodieverliebten Gitarrenpop mit vielen ausgefuchsten Referenzen zur Popgeschichte seit den 1960ern.

Das Vokabel „kompromisslos" mag überstrapaziert erscheinen, aber trifft doch den Kern der Sache bei Spring and the Land. Die Ausrichtung ist prinzipiell die ganze Welt und das Motto: Bescheidenheit bringt Dich nicht wirklich weiter. Wir orientieren uns nur am Besten: Bob Dylan, Neil Young, PJ Harvey. Und wenn schon jemanden covern, dann gleich die Pet Shop Boys (die ihre Version von „Can You Forgive Her" lieben). Oder obskuren 80er Indie-Psychedelic aus Seattle wie die Green Pajamas.

Und wenn sie sich ein Jahr im Studio einsperren um die perfekte Platte aufzunehmen, dann dauert das eben ein Jahr. Auch hier wird nicht mit großen Namen gekleckert. Niemand geringerer als die 80er-Indie-Legende Kramer hat ihr erstes Album gemastert. Auch „Summerset" klingt großartig auf Vinyl, hier hatte schließlich auch der heimische Vinyl-Experte Jochen Summer seine Finger im Spiel.  

Die Auftritte außerhalb von Graz sind rar geworden in den letzten Jahren. Digital geisterte das aktuelle Album „Summerset" ja schon einige Zeit herum, jetzt stellen es Spring And The Land  in einer wunderbar gestalteten Vinylversion vor.

(Infotext von Christian König, 2017)

 

„Die Americana von Spring and the Land atmen die unverfälschte Cinemascope-Wahrheit der reinen Fiktion." (Robert Rotifer / Popfest)

„Spring And The Land sind ganz schön durchtriebene Schalks." (Heinrich Deisl / Skug)

Gesamte Seite Drucken