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Family*5

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Bandgeschichte

Family*5,Düsseldorf,Weihnachten 1982 © Gino Bühler
Family*5,Düsseldorf,Weihnachten 1982
© Gino Bühler
 

seit 1981

Düsseldorf / Graz

Andreas Brüning: Saxofon
André Hasselmann: Schlagzeug (ab 2004)
Axel Schulz: Saxofon
Cpt´n. Nuß: Bass
Esther Nöcker
Gerald Leyking: Trompete
Hatti Graeber: Saxofon, Chor
Markus Wienstroer:
Mecki Türk: Trompete, Posaune, Chor
Peter Hein: GesangXaõ Seffcheque: Gitarre, Chor
Rainer Mackenthun: Schlagzeug (bis 2004)

Family Five (auch Family *5) wurde als deutschsprachige Band vom Grazer Xao Seffcheque (Die Post, Die Pest, Der Rest, O.R.A.V.) und Peter Hein (Charley's Girls, Mittagspause, Fehlfarben) 1981 in Düsseldorf als „Soul-Punk"-Gruppe gegründet.

Ursprünglich nur als ironischer Verweis auf eine aktuelle Musikmode (Funk, Salsa) gedacht, veröffentlichte das Label Schallmauer Ende 1981 eine 12" mit dem Titel „Bring deinen Körper auf die Party". Im Frühling darauf sollte die Band, die es noch gar nicht wirklich gab, auf einem Festival in München auftreten. Folglich rekrutierten Seffcheque und Hein Rainer Mackenthun (Schlagzeug), Andreas Brüning (Saxofon), Markus Wienstroer und Esther Nöcker. Nach dem Auftritt beschlossen sie in dieser Formation weiterzumachen. Ein Plattenvertrag mit Teldec folgte. Ab 1984 wurde dann auf Indie-Labels veröffentlicht.

Die Gruppe brachte am Anfang ausschließlich Singles heraus, auf denen sich mit Titeln wie „Der lange Weg nach Derendorf" oder „Japaner in Düsseldorf" auch Coverversionen von Heins erster Band Mittagspause befanden.

1985 erschien mit „Resistance" das erste reguläre Album der Gruppe. Musikalisch bot die Gruppe eine Mischung aus Punk, Pop, 60s Beat und Soul. Hier spielten bereits Markus Türk (Trompete), Gerald Leyking (Trompete) und Axel Schulz (Saxofon), der spätere Manager des Berliner Trios Die Ärzte mit. Einige Kritiker bezeichnen die Platte inzwischen als "die bessere Monarchie und Alltag" ("Intro", "SZ").

1987 gab es schließlich mit Hein, Seffcheque, Mackenthun, Cpt. Nuss (Bass/Ex-KFC), Markus Türk (Trompete) sowie Hatti Graeber (Saxophon) eine relativ stabile Besetzung, die während der nächsten Jahre anhielt.

1991 löste Seffcheque die Gruppe auf, nachdem Hein das Angebot erhalten hatte, bei einer Wiedervereinigung der Fehlfarben mitwirken zu können. 1994 kehrten die Family 5 für einige Reunionkonzerte wieder zurück. 1997 gab es mit der Single „Vor Vor Fortuna" sogar ein neues Lebenszeichen der Band.

2002/03 wurden fast das komplette Studio-Œuvre sowie das Livealbum "Unsere Leichen leben noch!" auf mehreren CDs durch das Wuppertaler Indie-Label PAUL! wieder veröffentlicht. Zudem erschien das Tribut-Album "Die Zeit ist reif für Family Five", auf dem u.a. Farin Urlaub, Subterfuge und Die Boxhamsters, aber auch Musiker aus Österreich, Frankreich, Rumänien und Peru Family-5-Songs covern.

Die Band tritt mit Unterbrechungen (1991 - 1994 und 1997 - 2002) immer wieder auf (D, A, CH, I); die FAZ schrieb von Family Five als der „besten Liveband Deutschlands".

Allerdings dauerte es bis 2004, bevor die Gruppe (ohne Rainer Mackenthun, der zwischenzeitlich verstarb, André Hasselmann folgte ihm als Schlagzeuger) mit „Wege zum Ruhm" ein neues Album herausbrachte. Auf diesem machte sich Hein unter anderem über den kommerziellen Erfolg der Toten Hosen lustig und bot unter anderem auch Coverversionen von S.Y.P.H. und dem KFC.

Am 14. Mai 2011 gaben Family Five ein Konzert in der Kunsthalle Düsseldorf, parallel zum Eurovision Song Contest 2011, der am gleichen Abend ebenfalls in Düsseldorf stattfand.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Family_5)

FAMILY * 5, zitiert:


„Peter Hein und ich, wir können beide nicht singen, aber er besser."
(Herbert Grönemeyer)

„Sie lieben Fortuna Düsseldorf, machen prima Musik und großartige Texte - kein Wunder, dass sie es nie ganz nach oben geschafft haben."
(Dieter Nuhr)

„Alles was wir können, haben wir von ihnen gelernt. Was wir nicht können auch."
(Farin Urlaub)

„Niemals werden werden wir sie ganz einholen: Es gibt sie einfach ein Jahr länger als uns."
(Campino)

„Deutsche Popmusik: Wenn ich die Wahl habe zwischen den „Toten Hosen" und den „Ärzten" entscheide ich mich für Family Five."
(Lester Bangs)

„Ihre Texte sind nicht gut, geschweige denn besser - sie sind am besten."
(Marcel Reich-Ranicki)

„Sie haben unseren Song „Shake some Action" in Deutschland erst richtig bekannt gemacht. Wir haben's leider verpasst, das mit ihrem „Stein des Anstoßes" bei uns zu tun. Dabei hätten sie's damit mindestens so verdient."
(Cyril Jordan, The Flaming Groovies)

 

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