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Gasthaus Schindler

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Interview

 

Andreas Schindler und Kurt Pfeiffer im O-Ton
26.03.2010, Pinkafeld



Die Eltern von Andreas Schindler betrieben eine Konditorei in Pinkafeld, die nur ab und an Musikveranstaltungen mit Bands wie „Sunny Boys" anbot. Die Veranstaltungen funktionierten sehr gut und die Konditorei wurde ausgebaut und mehrere Konzerte wurden organisiert. Eine Band die anfangs oft spielte war die „Hill Wagner Showband" unter anderem mit Boris Bukowski, der erst zarte 15 Jahre war. Konzerte mit Bands wie die „FBI-Combo", „The Dirtles", „Magic69" und viele Burgenländische oder Wiener Bands waren die Folge. Andreas Schindler half den Eltern als Bub bei Eintritt oder Service.
Externe Verknüpfung [GH Schindler Anfänge.mp3, 03:25]


Kurt Pfeiffer erzählt von den Anfängen seiner Band „The Workers" um 1964. Die musikalischen Grundlagen erlernten sie von einer Verwanden Klavierlehrerin, und technisches Equipment wie Verstärker wurde oftmals selbst gebaut. Professionelleres Equipment wurde erst nach und nach gekauft und ein Fanclub hat sich etabliert. Pfeiffer erzählt über Konzerte und Übernachtungsgelegenheiten.
Externe Verknüpfung [The Workers.mp3, 05:50]


Schindler und Pfeiffer erzählen vom Konkurrenzverhalten der Gasthäuser, deren Strategien im Abwerben von Gästen und vom Ende der Live-Konzerte durch den Beginn von Diskjockeys, weil es sich nach und nach finanziell nicht mehr rentierte Live-Bands zu veranstalten.
Externe Verknüpfung [Konkurrenz.mp3, 05:28]


Anfangs, ab 1961, spielte im Gasthaus Schindler fast ausschließlich die „Hill Wagner Showband", andere Bands wurden erst später engagiert. Die Ära Diskjockey begann ca. 1968 und die Live-Konzerte klangen langsam aus. Als weiteren Grund für das Ende der Live-Konzerte in Gasthäusern nennt Schindler etwa Großveranstaltungen und Zeltfeste.
Externe Verknüpfung [Konzert zur Disko.mp3, 03:29]


Andreas Schneider ist mit seinem Vater nach Wien gefahren um sich die dortige Szene anzusehen und zu sehen wie das „die Profis" machen.
Externe Verknüpfung [Vorbild Wien.mp3, 01:09]


Die Bewerbung fand damals durch Mundpropaganda und Plakate statt. Plakate wurden in der örtlichen Druckerei produziert und auf Bäumen und in Lokalen plakatiert. Das Geschäft ging im allgemeinen sehr gut in den 1960er und 1970er Jahren wie uns Schindler erzählt. Pfeiffer berichtet noch von modischen Vorstellungen und Konflikten mit dem Elternhaus.
Externe Verknüpfung [Bewerbung, Geschäft.mp3, 03:33]


Warum so viele steirische Bands hauptsächlich in der Oststeiermark und im Südburgenland gespielt haben können sich auch Andres Schindler und Kurt Pfeiffer nicht wirklich erklären.
Externe Verknüpfung [Warum Burgenland.mp3, 01:46]

 

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