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Darkfall

Pressestimmen
 

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Die Wahl des richtigen Zeitpunkts spielt in vielerlei Hinsicht eine große Rolle, natürlich auch im Kontext einer durchdachten Veröffentlichungspolitik von Plattenfirmen u! nd Underground-Bands. Und eben diesen "richtigen" Zeitpunkt haben DARKFALL mit ihrer aktuellen CD/DVD-Veröffentlichung "Through fiery times and beyond" perfekt getroffen, denn die Nachfrage nach älteren Aufnahmen der Band ist stets ungebrochen. Was liegt näher, so wohl die Gedankengänge des steirischen Urgesteins, als alle bisher veröffentlichten Scheiben der Band zum letzten Mal in einer professionell aufgemachten Box zu veröffentlichen und dazu auch gleich noch ein Live-Konzert zu packen? Anhand des Titels lässt sich erahnen, dass diese Box mehr ist als bloß eine weitere Veröffentlichung des Quintetts, vereint der Titel doch gewissermaßen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einem. Eine Retrospektive ist es, die durch vier MCDs, 16 Songs oder 13 Jahre Metal einen Streifzug durch Höhen und Tiefen der bisherigen Historie bietet, ohne jedoch abgestanden oder gar unnütz zu wirken. Davon sind die Jungs weit entfernt, denn die Nachfrage der Fans will schließlich bedient werden. Zugreifen ist daher Pflicht, denn eine Neuauf lage dieser Box wird es mit Bestimmtheit nicht geben. Um den Käufern aber auch etwas Neues zu bieten, wurde das Konzert vom Kaltenbach Open Air 2007 als Live-DVD dazu gepackt und ein vierseitiges Booklet mit allen wichtigen Informationen zu jeder Veröffentlichung angeheftet. Verwundern tut alleine der Preis der Box, denn zehn Euro sind nichts anderes als ein Schnäppchen. Da stört es wenig, dass der Live-Sound aufgrund technischer Probleme nicht besonders gut (aber natürlich noch immer hörbar) aus den Boxen dröhnt. Was zählt ist die Absicht, den Fans die Geschichte von DARKFALL lückenlos näher zu bringen und Lust auf das wohl erst nächstes Jahr erscheinende erste volle Album zu machen. Bis dahin kann man sich getrost mit alten Perlen wie "Chapter of denial", "Goddess of mine" oder Songs neueren Datums (Phoenix rising) die Zeit vertreiben.

Arising Realm Magazin, Michael Freitag, 2008


Über die Begleitumstände! , die zur Veröffentlichung dieser CD/DVD Box von DARKFALL geführt haben, gibt ja unser Interview Special mit Sänger Thomas Spiwak Aufschluss, daher konzentrieren wir uns hier auf den musikalischen und visuellen Hintergrund von "Through fiery times and beyond (The early years)". Einerseits bieten DARKFALL auf der beigelegten CD alle Veröffentlichungen ihrer Bandgeschichte, andererseits wurde der Auftritt der Steirer beim 2007er Kaltenbach Open Air visuell verarbeitet. Die CD, welche mit knapp 78 Minuten bis an ihre technischen Grenzen vollgestopft wurde, erzählt in verkehrt chronologischer Reihenfolge die Geschichte der Band. Zäumt man das Pferd jetzt von hinten auf, angefangen beim 98er Output "Winter leaves" über "Dimensions beyond" (1999), bis zu den beiden letzten Releases "Firebreed" (2001) und das bereits hier gewürdigte "Phoenix rising" aus dem Jahre 2006. Spannend, wie man den Werdegang der Band an Hand ihrer musikalischen Lebenszeichen mi! tverfolgen kann. Nicht nur kompositorisch, auch produktionstechnisch die Weiterentwicklung (fast) hautnah miterlebt und zu erkennen ? klammern wir "Phoenix rising" hier mal dezidiert aus dass "Firebreed" natürlich das unumgängliche Highlight auf der CD Compilation ist. Die vier, durch dezente, aber wirkungsvoll verarbeitete Keyboards unterlegten Songs strotzen nur so vor Ideenreichtum, Abwechslung und der nötigen Härte, vergessen dabei aber auch nicht auf eine solide Dosis Eingängigkeit. "Dimension beyond" und "Winter leaves" sind zwar weit weg von Ausfällen, können aber  "naturgemäß" die Klasse von "Firebreed" nicht halten, obgleich gerade die eingestreuten deutschen Texte auf Letztgenanntem durchaus einen reizvollen Charme besitzen. Der knapp 40 Minuten dauernde DVD Teil offeriert uns den Auftritt der Band bei der Jubiläumsausgabe von KOA 2007. Bewundernswert, wie die steirische Bande sich im Rahmen ihres Gigs quasi das Publikum erspielt hat. Sänger Thomas Spiwak routiniert und abgebrüht durch ein "Best Of" Programm führt und auch sound- bzw. tontechnisch gibt es kaum etwas zu meckern. Ob die Präsentation der doch mehr als ansehnlichen Bierplautze des Fronters jetzt notwendig war oder nicht ist sicher Geschmackssache, angesichts der damals herrschenden Temperaturen aber durchaus nachvollziehbar und sicher kein Grund an der musikalischen Souveränität der insgesamt sieben vorgetragenen Tracks (quer durch den DARKFALLschen Gemüsegarten, wobei natürlich das Hauptaugenmerk auf der nach wie vor aktuellen Veröffentlichung "Phoenix rising" lag) auch nur ansatzweise Kritik aufkommen zu lassen.
Fazit: Value for Money sag ich da nur, bedenkt man, dass diese schmucke Box für wohlfeile zehn Euros den Besitzer wechselt, kommt man doch glatt in Versuchung das Ganze als österreichisches Metal Kulturgut zu benennen!

Stormbringer Webzine, Reinhold Reither, 2008


DARKFALL sind die erste UG-Band in Österreich, die eine DVD auf den Markt wirft. Eine sehr gute Idee der steirischen Death Metal-Institution, die hier den letztjährigen Gig auf dem Kaltenbach Open Air 2007 ins heimische Wohnzimmer liefert. Zusätzlich beinhaltet diese Box eine Audio-CD mit sämtlichen bisherigen Veröffentlichungen von DARKFALL: Winter leaves (1998), Dimensions beyond (1999), Firebreedn (2001), Phoenix rising (2006). Der Gig beim Kaltenbach Open Air zeugt von Spielfreude und wirkt sehr emotional. Einerseits war es das erste Konzert mit Alfred Hollerer an der Gitarre, andrerseits gab Fronter Spiwi als Mitveranstalter des KOA eine höchst emotionale Dankesrede zum Besten! Die ziemlich spielfreudige und tighte Band erzeugte eine wirklich gute Stimmung. Alle, die an diesem schönen Nachmittag im Sommer 2007 in den steirischen Bergen dabei waren, wissen das und werden sich dieses Teil ohnehin besorgen, den anderen sei es aber auch ans Herz gelegt, da man hier das positive Feeling während des DARKFALL-Gigs wunderbar nachvollziehen kann. Leider hätte man schnitt-technisch mehr machen können, auch wenn das Ausgangsmaterial sicherlich nicht perfekt war. Hier wirkt das Gebotene halt doch undergroundig, aber das ist wohl auch DARKFALL bewusst. Soundtechnisch gibt es auch Abzüge, aber da gab das Ausgangsmaterial leider nicht mehr her. Es ist aber egal, das Feeling ist geil und es ist schön, dass man sich diesen damals wirklich genialen, wenngleich mit 7 Nummern viel zu kurzen Gig nochmals am Bildschirm reinziehen kann. Zusätzlich gibt es übrigens noch etwas langatmig geschnittene Backstage-Filmchen und eine Bandgallery. Bestellen! könnt ihr euch dieses Teil auf www.darkfall.at und der Mehrwert ist enorm. Alle Audio-Veröffentlichungen und die DVD um 10 Euro. Hammer! Alleine die grandiose und beste DARKFALL Scheibe "Firebreed" ist das Geld schon wert.

Metalfanatics Webzine, Dietmar Aamon, 2008


Schon 2 Jahre ist es nunmehr fast her, dass die letzte Veröffentlichung aus dem Hause DARKFALL über die Ladentische gegangen ist. So haben die österreichischen Thrash/Death Urgesteine wohl keinen besseren Zeitpunkt erwischen können, als Anfang dieses Jahres ihre DVD-Box "Through fiery times and beyond" zu veröffentlichen. Die schon alleine optisch sehr ansprechende Box enthält zusätzlich zu einem Live Mitschnitt vom Auftritt des steirischen Fünfers am Kaltenbach Open Air 2007 noch eine Audio CD, auf welcher alle bisher veröffentlichten MCDs in chronologisch absteigender Reihenfolge enthalten sind. Um wohlfeile 10 Euro ein Muss für jeden Fan und ein guter Einstieg für DARKFALL Neulinge. Zu den 4 Alben, welche man auf Disc 1 findet, muss ja nun wirklich nicht mehr viel gesagt werden. Außer, dass die Songs 1. einen guten Überblick über die lange Schaffensperiode der Steirer bieten und 2. allesamt wirkliche Ohrwürmer sind und man über deren Bangfaktor nicht zu streiten braucht. Einzig die Hoffnung auf neues Material wird geweckt. Was finden wir nun auf Disc 2, der mit dem Live-Mitschnitt: Erst mal natürlich die Show vom letztjährigen KOA. Für mich ja nichts wirklich neues, hab ich sie doch live gesehen, aber eine sehr nette Erinnerung an, ich zitiere mich jetzt selbst, eine DER Bands des Festivals und definitiv eine der besten Österreichs. Was einem sofort ins Auge sticht sind die live Qualitäten, vor allem die von Frontsau Thomas "Spiwi" Spiwak, welcher  "als bekennender MANOWAR Fan" natürlich im schmucken T-Shirt über die Bühne fegte. Kurz nach Track 1, "Winter leaves" vom gleichnamigen 1998er Album, einer der Höhepunkte der DVD: Englische Untertitel... die kannn man natürlich wegschalten, sollte man aber aufgrund des zusätzlichen Spaßfaktors nicht. Schon gar nicht, wenn man kein Deutsch bzw. steirischen Dialekt versteht. Als 2. Nummer gaben die Jungs "Stilling my rage" aus dem Jahre 1999 zum Besten. Zu finden auf "Dimensions beyond". Trotz des leider eher schlechten! Sounds fahren die Lieder der Grazer
auch auf DVD voll ein. Vor allem Songs wie der 2006er Titeltrack "Phoenix rising", "Land of no return" und mein Allzeitfavorit "Chapter of denial" vom genialen Album "Firebreed" lassen das Herz jedes Melodic Death/Thrash Fans höher schlagen. Zusätzlich kann man auch noch Spiwis Titten, seine legendären Dankesworte an alle KOA Mitarbeiter und Fans, sowie seine "fäkallastige" Ansprache zum Thema "Ja, DARKFALL lebt noch!" genießen. Abschließend soll nicht unerwähnt bleiben, dass bei diesem Gig das derzeitig aktuelle  (und hoffentlich endgültige)  DARKFALL Line Up zum ersten Mal gemeinsam in Aktion trat, Gitarrist Fredl sogar seine Bühnenpremiere feierte. Als Goodies gibt´s auf diesem Silberling noch eine Fotogalerie, eine Kurzvorstellung der DARKFALLer und ein Backstage-Movie. Ob man diese nun unbedingt drauf packen hat müssen sei dahingestellt, für den einen oder anderen Schmunzler ist jedenfalls gesorgt. Wer wollte den nicht schon immer dem rauchenden Herrn Spiwak beim Tittenstreicheln zusehen, oder einer Unterhaltung der beiden Gitarristen Markus und Fredl beiwohnen, allerdings ohne Ton. Bleibt nur zu hoffen, dass die Mama, Tante Anni und Onkel Werner auch wirklich zugeschaut haben? wenn nicht: kauft ihnen und euch doch die neue DARKFALL DVD, es zahlt sich aus!

More Metal Webzine, Bernd Krumböck, 2008


Lange war es still um die Vorzeige Thrasher DARKFALL aus Österreich und einiges hat sich seit der Veröffentlichung der letzten Mini CD "Firebreed" im Jahre 2001 geändert. So ist bis auf Bassist und Sänger die komplette Mannschaft aufgrund unüberbrückbarer musikalischer Differenzen ausgewechselt worden. Mit Wolfgang Koch verlor die aus der Steiermark stammende und seit 1995 existierende Band nicht nur einen sehr guten Gitarristen, sondern zugleich auch den hauptverantwortlichen Songschreiber. Zugleich stießen zwei Mitglieder von der ebenfalls aus der Steiermark stammenden Band CREMATION hinzu, sowie Stephan Ritz, ein weiteres Gitarrentalent aus der Steiermark, wurde als zweiter Gitarrist rekrutiert. Zwangsläufig stellt sich natürlich die Frage, ob der hohe Level der letzten drei Veröffentlichungen gehalten werden kann Doch beginnen wir am Anfang. Der Opener "Phoenix rising" prescht nach einem kurzen Intro mit einem tollen Riffing vor. Spätestens, als Sänger Thomas sich das erste Mal zu Wort meldet ist klar, dass DARKFALL noch immer DARKFALL sind, doch mit einigen Veränderungen. Die Melodie wurde zugunsten der Brutalität in den Hintergrund gerückt und auf Keyboards wird zur Gänze verzichtet. "Phoenix rising" entwickelt sich im Lauf der Spielzeit zu einem wahren Thrash Leckerbissen. Als großes Plus werte ich den Drummer, denn endlich gibt es funktionierende Blast Beats und perfektes Timing. Der zweite Track "Never ending hate" beginnt ebenfalls sehr riffbetont und mit tollen Melodiebögen und Tempi Wechsel. Man glaubt kaum, dass diese Band mit fast komplett anderer Rhythmus Sektion den typischen DARKFALL Stil so gekonnt fabriziert. Dafür zolle ich absoluten Respekt. "Never ending hate" glänzt mit toller Vokal Akrobatik, die auf  "Phoenix rising" im Gegensatz zu  "Firebreed" wieder härter ausfiel. DARKFALL gehen im Jahr 2006 keine Kompromisse ein und zeigen eindrucksvoll, dass der beste Thrash Metal aus Österreich noch immer in der Steiermark beheimatet ist. Mein persönlicher Favorit ist "Echoes from the past", der mit exzellentem Mittelteil/Ende punkten kann, dicht gefolgt von "Phoenix rising" und "Never ending hate" selbst. Im Grunde ist es verdammt schwer, sich einen Favoriten auf dieser Mini CD herauszupicken, denn jeder Song hat seinen ganz eigenen Charme. Ich war skeptisch, ob die Jungs ohne Wolfgang den Level halten können, doch "Phoenix rising" beweist, dass die DARKFALL stärker denn je sind. Ich habe mir diese MCD bis jetzt fünf Mal angehört und bin schlichtweg begeistert. Ich wollte packende Melodien, brutales Riffing, Gefrickel gepaart mit Melodie und brutalen stimmlichen Einlagen und genau das habe
ich auch bekommen. DARKFALL 2006 stehen dort, wo sie hingehören, an vorderster Stelle. Und daran ! wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Arising Realm Magazine, Michael Freitag, 2006

 

 

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