Rocker im Internet

Shekinnah

Bandgeschichte | 
Musik | 
 

Bandgeschichte

Shekinnah 1984 © FotografIn: unbekannt
Shekinnah 1984
© FotografIn: unbekannt
 

1982 - 1993
Graz

Bernd Engelbrecht: Gitarre, Gesang (Juni 1993-Dezember 1993)
Fritz Schmied: Bass (1984-1988)
Harry Suppan: Gitarre, Gesang, Keyboard
Karl „Spider" Tretter: Gitarre (1984-1985)
Kurt Söllner: Gesang, Bass (bis 1985)
Rene Molnar: Bass, Gesang (1992-1993)
Robert Kaspret: Bass (bis 1984)
Sam Schlagenhaufen: Schlagzeug
Sepp Hiebler: Bass, Gesang (1988-1992)
Walter Galler: Gitarre (bis 1984)
 

Gegründet 1982 als „klassische" Hardrockband in Fünfer-Besetzung (Suppan, Schlagenhaufen, Galler, Kaspret, Söllner) mit englischen Texten. Neben zahlreichen Auftritten - u. a. beim NZ-Bandwettbewerb (3. Platz 1983) - gab es eine Single-Veröffentlichung („Anything Else") im August 1983. Sämtliches Songmaterial bestand aus Eigenkompositionen.
Nach diversen Besetzungswechseln kam es im Jänner 1985 zu einer Neuorientierung als Trio (Suppan, Schlagenhaufen, Schmied). Außerdem wurden ab diesem Zeitpunkt Eigenkompositionen in Deutsch gesungen. Diese Besetzung veröffentlichte im November 1987 die Single „Wer ist wirklich frei". Hierbei handelt es sich um die Vertonung eines Gedichtes des verurteilten und - zu dem Zeitpunkt - inhaftierten Serienmörders Jack Unterweger, mit dem Sam Schlagenhaufen sogar kurze Zeit in brieflichem Kontakt stand. Die Musik komponierte offiziell Mario Engelsberger (der auch aus vertraglichen Gründen als Autor aufscheint), tatsächlich jedoch stammt sie von Harry Suppan. Das Stück sollte in der Unterweger-Verfilmung „Fegefeuer" verwendet werden. Dies scheiterte jedoch an der Film-Produktionsfirma bzw. am Soundtrack-Komponisten.
Im Juni 1990 wurde die LP (und MC) „Schrei es laut" mit 11 eigenen Stücken veröffentlicht. Am Bass war seit 1988 Sepp Hiebler. Die Formation spielte sehr viele Livekonzerte. Im Jänner 1992 übernahm Rene Molnar den Bass, im Juni 1993 kam Gitarrist Bernd Engelbrecht als viertes Mitglied dazu. Am 11. Dezember 1993 spielte Shekinnah das letzte Konzert im Grazer Orpheum. Molnar, Engelbrecht und Schlagenhaufen machten mit der Schockrock-Truppe Externe Verknüpfung Till Eulenspiegel, bei der sie schon einige Zeit parallel gespielt hatten, weiter.

Ausgewählte Konzerte:
Mehrmals im Grazer Orpheum (bis Anfang der 1990er „Haus der Jugend").
Eishalle Graz-Liebenau (NZ-Bandwettbewerb, Finale, 1983).
„Jazz-Toni" (legendäres Lokal in Graz-Liebenau, hier verkehrten neben STS und EAV die sogenannte steirische Musikszene dieser Zeit).
Eisenerz im Rahmen der Ausstellung „Erz + Eisen", Juni 1984.
Szene Wien (Bewerb „Popodrom", 1986).
Wien, Donauinselfest, Mai 1987.
Die Brücke, Graz (Festival mit u. a. Harri Stojka Express).
Playback-Auftritte bei Otto Wanz' Catch Cup, Eishalle Graz-Liebenau.
Mehrmals Grazer Augartenfest.

[Sam Schlagenhaufen 2020]

Gesamte Seite Drucken