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Fragments Of An Empire

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Obwohl das generelle Genre von fragments of an empire Post-Rock ist, kann man die sechs nicht definitiv daran festmachen: Die ständige Beschäftigung mit Neuer Musik, Jazz, Drone und Folklore prägt den musikalischen Output des Kollektivs in jedem Album. So entwickelte es in den letzten Jahren seinen ganz eigenen Sound, der den Post-Rock weiterentwickelte und prägte. Das neue  Album "exil" wirkt wie die Filmmusik zu einem finsteren Drama - etwa einer experimentelleren Version von „Das finstere Tal". Die schwerfälligen Beats, die atmosphärische Violine, das Harmonium - alles fügt sich in den Tracks zusammen und verzweigt sich, als wären die Melodien lebendig. Ein wirklich bemerkenswertes Werk von fragments of an empire - wer sich von ihrem Können live überzeugen möchte, sollte auf jeden Fall bei der Albumpräsentation dabei sein.
[Pressetext von Antonia Seierl (mica), 2017]

Eine abgelegene Insel, am Rande der gerade noch bekannten Welt, irgendwann im 16. Jahrhundert. Schiffbrüchige stranden dort und schlagen sich einige Jahre lang durch. Es kommt zu Fällen von Kannibalismus. Am Ende werden sie von einer grausamen Natur besiegt, und von einem Tropensturm hinweggefegt. Oder: Ein paar Tausend Galaxien weiter repariert ein einsamer Astronaut auf Erkundungsflug sein Raumschiff. Ob die Reparatur gelingen wird, bleibt unklar. Die Chance den Einsatz zu überleben und auf den Heimatplaneten zurückzukehren liegt höchstens bei 50:50. Oder: Zurück auf der Erde. Die Menschheit ist ausgestorben. Überlebt haben Tausende Insekten, die einander nun das Leben zur Hölle machen. Der Grund: Die Landfläche ist auf zwei Prozent der heutigen Größe geschrumpft. Zu solchen Filmen würde die Musik von Fragments Of An Empire hervorragend als Soundtrack passen.
[Skug, 2013]

„Eine Atmosphäre wie vor einem Gewitterausbruch durchzieht ihr neues Album", steht im Pressetext. Dem ist beizupflichten, man könnte allerdings durchaus auf „wie vor, während und nach einem Gewitterausbruch" erweitern. Melancholischer, düsterer Instrumental-Rock im unteren Drehbereich mit Phasen des Aufbruchs dürfte das Quartett ganz gut umschreiben. Dass auch in einem Gotteshaus aufgenommen wurde, verleiht den epischen Tracks etwas Sakrales. Profan formuliert: Irgendwo zwischen Godspeed You! Black Emperor und Ennio Morricone. Fein.
[Tiz Schaffer, Falter Steiermark, 2009]

Deep in thoughts a concert-goer walks over to the other side of the stage. He is carrying a tea light in his hands and puts it where he is standing in the first row. The music he and the rest of the crowd at the "Forumskeller" (former "Veilchen") are listening to is not necessarily romantic, but extremely emotional and melancholic. No vocals, only instruments. They are speaking anyways, truly and purely. This Post-Rock band creates tranquil soundscapes which develop from extensive and well-constructed songs into mind-blowing guitar excesses. Changes of rhythm and further expansions of melodies are painstakingly planned. Songs, longer than ten minutes are far from uncommon. The impressionistic song-creations are complex structures which can turn into dramatic, expressionistic collages of enormous and intoxicating sound waves. 
[Renate Buchgraber]

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