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Westwind / Westwind Reloaded

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Interview

 

Alois Waclik, Kurt Weitzer und Alois „Luigi" Grebien im O-Ton
18.11.2019, Café Kaiserfeld, Graz

Sowohl Alois Waclik als auch Kurt Weitzer besuchten das Internat in Graz Liebenau und entdeckten das Musizieren als gutes Ventil um einen Ausgleich zum stressigen Internatsalltag zu finden.
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Kurt Weitzer erinnert sich an die Freude, die ihm eine von Gerd Steinbäcker geborgte Gitarre bereitete.
[Externe Verknüpfung weitzer_geborgte_gitarre.mp3, 00:41]

Gespielt wurde zunächst Deutscher Schlager, recht bald aber auch Beatles, Stones und die Troggs.
[Externe Verknüpfung waclik_repertoire.mp3, 00:24]

Nahezu ähnliche Bedeutung wie die Musik, quasi als Symbol des Widerstandes hatte damals aber auch das Tragen langer Haare.
[Externe Verknüpfung waclik_weitzer_lange_haare_und_musik.mp3, 01:23] 

Bei der Tanzmusik-Band Ponifax, Mitte der 70er Jahre, spielten bereits die vier Gründungsmitlieder von Westwind zusammen. Zunächst spielte man noch englische Coverversionen, zunehmend sang man aber auch auf Deutsch.
[Externe Verknüpfung waclik_weitzer_grebien_ponifax.mp3, 01:46]

Zwischenzeitlich probierten sich die vier Musiker mit Nice&Slow auch im jazzigen Fach aus.
[Externe Verknüpfung waclik_weitzer_nice_and_slow.mp3, 00:29] 

Ab etwa 1979 begann man sich mehr und mehr für Folk/Country zu interessieren. 1980 brachte die Band, nun erstmals als Westwind eine Kassette heraus.
[Externe Verknüpfung waclik_weitzer_grebien_anfaenge_von_westwind.mp3, 01:12]

Der neue Bandname ist Wacliks Frau Margret eingefallen.
[Externe Verknüpfung weitzer_namensfindung.mp3, 00:37]

Initialzündung für den Erfolg der Band war wohl ihre gute Platzierung bei Udo Hubers „Die großen 10" mit der Single „Sog, Warum verstehst des net" 1983.
[Externe Verknüpfung weitzer_die_grossen_10.mp3, 00:37]

Auf Anregung des damaligen Ariola Chefs Stefan Friedberg wurde ein Song der amerikanischen Band Alabama gecovert und zu „Wenn du net bei mir bist" umgetextet. Bis heute der größte Hit der Band.
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Zu ihrer Blütezeit spielte die Band enorm viel live, die Familien waren meist dabei.
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Unterwegs war man im legendären gelben Westwind-Bandbus.
[Externe Verknüpfung weitzer_bandbus.mp3, 00:25]

Luigi Grebien erinnert sich an eine eher skurile Konzertsituation in einem Jugendzentrum in Wörgl.
[Externe Verknüpfung grebien_woergl.mp3, 01:22]

Auch Westwind bekommt, wie ein Großteil der Austropop-Szene, Ende der 1980er Jahre die geänderte Sendungspolitik von Ö3 zu spüren.
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Anfang der 1990er Jahre löst sich die Band aufgrund musikalischer Differenzen vorläufig auf. Musiziert wird weiterhin, aber getrennt.
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Auf Initiative von Harry Harmel beschließt die Band 2009 eine Reunion.
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Die Band ist bis heute aktiv. Das Zuschauerinteresse scheint ungebrochen.
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Nach wie vor wird mit Andi Beit zusammengearbeitet, der die Band oftmals im Studio oder auch live betreut hat.
[Externe Verknüpfung waclik_weitzer_andi_beit.mp3, 01:31]

Für 2020 ist anlässlich des 40-Jährigen Bandjubiläums eine Steiermark-Tour geplant. Ein Tonträger mit neuem Material soll ebenfalls erscheinen
[Externe Verknüpfung waclik_40Jahre.mp3, 00:23]

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