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Dogboy

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Dogboy! stands for various types of electronic music production connected with accoustic instruments & soulful songwriting. It's a two man project
reflecting their different characters and musical interests. The result is astunning debut album full of great pop moments, beautifully arranged,
melancholic, but also dancable & fresh.
(soul seduction)

Die Hundsbuben aus der Steiermark
Zuerst hab ich das gelbe Zettelchen im Postkasten übersehen, dann ging das Promopackage an Pararecordings zurück und letztendlich habe ich es mir im Augarten abgeholt. Mit einiger Verspätung also sei hiermit Watersports angepriesen, der erste Longplayer der zweiköpfigen, steirischen Pop-Kombo Dogboy. Und genau wenn es um Pop in all seiner Breite, Billigheit und Schönheit geht, hat das Album seine besten Momente und Brian Eno winkt herüber. Zwischendurch gibt es auch einige weniger interessante Versuche in andere (welche eigentlich?) Gefilde. Also bitte weiterpoppen!
(euroranch)

„Das Licht ist an, aber es ist niemand zu Hause"
Dogboy! sind Jacques Bush und Marino Acapulco. Dogboy! stehen für Songs, die das Herz rühren, in ihrer Kombination staunen lassen. Unberechenbar, tanzbar, melancholisch, merkwürdig und unbeugsam positiv. Eine Menge Widersprüche und Bush/Acapulco halten sie zusammen, vollführen Stilwechsel mit scheinbar nachlässigem Perfektionismus. Eigentümliches Songwriting, eine große Stimme, unverwechselbare akustische und elektronische Arrangements.
(pop-log)

Viel Flüstergesang ist auf der neuen CD von dogboy! "Watersports", frei nach dem Motto: "The light is oh, but there is no one home" erschienen auf pararecordings vienna zu finden. Jazzy&Funky tönen die Arrangements von Jaques Bush&Marino Acapulco zwischen Elektro-Pop, Songwriter-Annäherungen und Elektro-Pop, und erklären sich eigentlich mit dem Satz aus der Presse-Aussendung der CD: "Eine Menge Widersprüche und Bush/Acapulco halten sie zusammen, vollführen Stilwechsel mit scheinbar nachlässigem Perfektionismus".
Der Flüstergesang ist Geschmackssache; die Low-Fi-Produktion Methode.
(wiener zeitung)

Auch wenn auf dem Nährboden des elektronischen Humus Labels wie Pilze aus dem Boden schießen, so findet man doch noch jede Menge genießbarer Pflänzchen, manchmal sogar Delikatessen. Um auf diesem Terrain zu bleiben: Mit dem Backkatalog von Pararecordings verhält es sich wie mit der Bewirtung in einem Haubenlokal: Bescheidene Menge, aber exquisite Ware. Das im Frühjahr 2000 gegründete und von zwei Exilsteirern geführte Kleinunternehmen hat sich bisher auf die Veredelung ausgewählter Träubchen spezialisiert: Dogboy! und Villalog.
Konnten Villalog mit »Detroit Brasilia Odessa« (12") schon einen gelungenen Spagat zwischen clubtauglicher Beschwingtheit und alternativem Chartsbrechertum landen, so haben jetzt auch Dogboy! mit dem Album »Watersports« ein stromlinienförmiges Gefährt in die Popumlaufbahn verfrachtet, das sich stilistisch bei gängigen elektronischen Genres bedient, dennoch eine schwere Schlagseite in Richtung organisch-plastischem Pop und schmachtendem Songwritertum besitzt. Erwähnenswert ist auch die Kooperationen im Bereich Musik und Kunst: Pulsinger und Pepita Project (Dogboy!-Remixes) für das Ohr, die Künstlergruppe G.R.A.M. (dekadente Glam-Fotografie für Dogboy!) und Harald Hund (digitale Strenge trifft auf klassisch-objekthafte Fotografie) für das Auge.
Doch das Geschäft ist ein hartes. Wenn auch das Label nicht zu den lautesten Marktschreihälsen gehört, so spricht doch zumindest die homogene Produktreihe eine klare Sprache. Dass man auf künstlerisches und nicht auf finanzielles Kapital setzt und setzen muss, verrät auch der Labelname, der in seiner Bescheidenheit durchaus auch Guerilla-Assoziationen aufkommen lässt: Wenn schon ein Schlag, dann ein gezielter, möglichst aus dem Hinterhalt. Der nächste Anschlag ist bereits in Planung: Aus dem Hause Villalog erreicht uns Mitte September ein Electronic-Kraut-Dub-Sonderling, der mit weltmusikalischen Versatzstücken spielend auch in bescheidener Zurückhaltung mit dem Songformat kokettiert. Und das ist sicher nicht der letzte bewusstseinserweiternde Pilz, der in diesem Gewächshaus gezüchtet wird.
(skug # | Text: Tex Carter | Mon 26. Aug. 2002)
 

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