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Dorit Chrysler

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Biografie

Dorit Chrysler, 2003 © Mrs.Lee
Dorit Chrysler, 2003
© Mrs.Lee
 


Graz / New York

Dorit Chrysler (geboren in Graz, eigentlich Dorit Kreisler) ist eine Sängerin und Thereminspielerin (zunächst auch Gitarristin).

Chrysler verlebte ihre Kindheit und Jugend in Österreich. Sie sang mit sieben Jahren im Kinderchor der Grazer Oper und blieb der Musik verbunden. Mit 18 zog sie aufgrund der Musikszene dort nach New York City, wo sie die experimentelle Rockband Halcion gründete. Sie arbeitete als Musikerin mit zahlreichen anderen Künstlern wie Elliott Sharp, Matt Johnson, Lary Seven und Toby Dammit (Swans), Foetus, Hans-Joachim Roedelius und Ultra Vivid Scene zusammen.

Seit 2000 tritt sie solo auf. In dieser Zeit entdeckte sie das Theremin für sich und begann sofort danach, es ernsthaft zu spielen. Sie trat mit ihm unter anderem im Wiener Konzerthaus, im CBGB, beim Roskilde-Festival, dem Ottawa Bluesfest[3], und 2011 bei der Biennale in Venedig auf. Sie spielte in Kirchen, Museen und Clubs für experimentelle Musik. Sie trat auf der Weltausstellung 2005 in Aichi in Japan auf. Ihre Soundinstallation „1%" läuft in einem Fahrstuhl im französischen Ministerium für Kultur. Sie spielte beim von Lidia Kawina veranstalteten 100. Geburtstagstribut für Clara Rockmore.

In New York gründete sie mit Suzanne Fiol die New York Theremin Society, deren Vorsitzende sie ist.

Chryslers Konzertprogramm besteht sowohl aus Popmusik wie aus Experimentalkompositionen. Neben dem Theremin spielt sie auch Harmonium, Mundharmonika, Air Synth und Keyboard.

2011 beteiligte sie sich am Aprilscherz des größten Theremin-Herstellers Moog Music. Dieser kündigte eine polyphone Variante des monophonen Instruments an, das am 1. April von Dorit Chrysler vorgestellt wurde. Sie „spielte" darauf eine ungewöhnliche Version von Stairway to Heaven.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Dorit_Chrysler)

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