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Turning Point

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Bandgeschichte

Turning Point, ca.1975 
Turning Point, ca.1975
 

1970-1977 / 1983-1991

Graz

Alex Rehak: Gesang, Bass
Jimmy Cogan: Gesang, Mundharmonika, Gitarre
Roger Menas (= Werner Zwirn): Gitarre

Mitten in die Studioaufnahmen zum ersten Longplayer der „International Travellers" platzte eine Klage einer namensgleichen Band aus München. Daher nannten sie sich in Anlehnung an den Titel einer John Mayall-LP in „Turning Point" um. Zeitgleich stieß Alex Rehak als Sänger und Bassist zur Band, der den ersten Hit „Easy Song" komponierte.
Auch die erste LP "Life is going on" und die folgenden Singles "Lady of my Heart" und "Walking Blues" wurden grosse Erfolge.
Es folgten Livekonzerte in ganz Europa (ca.250 jährlich) unter anderem beim " Britisch Rockmeeting" mit „Fleetwood Mac", „Family", „Black Sabbath", „Rory Gallagher", „Groundhogs" oder „Deep Purple". Tour mit „Middle of the Road" und den „Equals". Höhepunkt jedes Turning Point Konzertes war das Thema aus "Spiel mir das Lied vom Tod".
"Zeitweise mussten wir mit zwei LKWs fahren, nur für das Equipment..." (Jim Cogan)
Weitere Singles wurden aufgenommen, sowie die zweite LP "Baby, all I need is You" 1975 .
Roger Menas verließ 1974 die Gruppe, Jim Cogan und Alex Rehak führten das Unternehmen mit fester Hand. Im Lauf der Zeit spielte die halbe heimische Musikszene mehr oder weniger fix bei „Turning Point" (Z.B. Michael Millner, Wolfgang Hoiss, Franz Posch, Gustl Paar, Peter Szammer, Fritz Matzka und Brad Howell (später die Stimme von Milli Vanilli, auch Schlagzeuger bei Wilfrieds Crazy Baby Band)).
Bei den Aufnahmen arrangierten z.b. Christian Kolonovits und Robert Ponger, die „Schmetterlinge" (mit Kurt Ostbahn) sangen im Chor, Paul Seager spielte Gitarre beim „Easy - Song" u.s.w.. Als Produzent fungierte immer Peter J. Müller.
Die Band löste sich ca.1977 auf und Cogan und Rehak gingen getrennte musikalische Wege. Von 1983 bis 1991 veröffentlichte Alex Rehak mit anderen Besetzungen unter dem Trademark "Turning Point" eine LP und mehrer Singles . Im Rahmen der „Band für Steiermark"-Veranstaltungen spielen Turning Point immer wieder Comeback-Konzerte in Originalbesetzung.

 

Als „THE BADMAN" fuhren Jim und die Jungs schon in der Lehrzeit mit den Mopeds zu ihren Stammbeis'ln und spielten dort um ein Würstel und ein Bier.
Mit Roger Menas Gründung des Folkduos „THE TRAVELLERS".
Von der Hippiebewegung mitgerissen, trampten die beiden zwei Jahre quer durch Europa, spielten in verschiedenen Clubs großer Metropolen.
Ende 1969 wieder zu Hause holten sie sich ihren Freund Max McColgan in die Band.
Ihre Musik, ihr Outfit und ihre Bühnenshow waren für die damalige Zeit sensationell und völlig anders. Durch das große Engagement ihres Managers Fredi Steinbrenner folgte ein Erfolg nach dem anderen. Sie nannten sich nun „THE INTERNATIONAL TRAVELLERS".
In diesen Jahren wurden auch zwei Singles - „The Midnight Spezial" und „Just A Tramp" auf CBS (damals eine Sensation) aufgenommen.
1972 traten sie als professionelle Pop - Gruppe „TURNING POINT" in die österreichische Musikszene ein. Mit Alex Rehak als Leadsänger kam ein Showman erster Güte in die Band. Er wurde zum Publikumsliebling aller Teenager. Mit Hilfe des damals jungen Senders Ö3, der ihre Hits rauf und runter spielte, stürmten sie die Hitparaden.
Es wurden zwei LP's („Life is going on" und „Baby, all I need is You"), sowie 10 Singles („Lady of my heart", „Walking Blues", u.s.w.) auf dem österr. Plattenlabel ATOMIC, (AMADEO) mit Produzent Peter J. Müller aufgenommen.
Ein Großteil der Songs wurde von Jim komponiert und getextet. Die Band hatte dadurch ihren unverkennbaren Sound, der durch Alex Rehaks Stimme geprägt wurde. Auf diesen Produktionen war so ziemlich die gesamte österreichische Musikszene vertreten. Als Arrangeure fungierten z.B.: Christian Kolonovits und Robert Ponger. Die „Schmetterlinge" (mit Kurt Ostbahn) sorgten für „Engels-Chöre". Paul Seager spielte das legendäre Gitarrensolo beim „Easy - Song", u.s.w.
Als „TURNING POINT" spielten sie im In - und Ausland jährlich ungefähr 300 Konzerte. 1977/78 verließ Jim die Band aus verschiedenen Gründen.

(Aus dem Info Jim Cogan Juni 2009)

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