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Circus Maximus

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Bandgeschichte

Circus Maximus (Lucifer Crew), 1968, Kammersäle Graz © Foto Fischer
Circus Maximus (Lucifer Crew), 1968, Kammersäle Graz
© Foto Fischer
 

1969 -ca.1971

(Besetzung vom Konzert in der Wiener Stadthalle)
Franz Pöttler: Bass
Heimo Knopper: Gitarre
Helmut Janisch: Schlagzeug
Kasimir Shirazi: Percussion
Michael Günzberg: Flöte
Otto Mitterling:Violine
Pitz Reinprecht:Gitarre, Vipraphon
Walter Lang: Gesang

1967 formierte sich um den Sänger Walter Lang die Band "Lucifers Friend". Ihren Proberaum hatten sie in der Pfarre St.Vinzenz in Graz/Eggenberg - mit dem dortigen Kaplan Pucher, später als Vinzi-Pfarrer bekannt, wurde als Gegenleistung für die Proberaumbenutzung ausgemacht, daß die Band jeden Samstag ein Konzert im Keller der Pfarre zu spielen hatte. "Zu diesen Treffs kamen die Jugendlichen auch oft von weit her - der Keller war voll bis zum Zerplatzen!" (Walter Lang). 
Nach dem eher kurzlebigen Folgeprojekt „Monster Moloch", in der neben Sänger Walter Lang auch Alex Rehak, Fritz Matzka und Heimo Knopper werkten, entstand letzendlich 1969 nach Vorbild Frank Zappas die 8-köpfige Formation „Bigband Circus Maximus". Im Laufe des Bestehens stießen verschiedenste Musiker wie beispielsweise Rehak kurz zur Gruppe.
Trotz erheblicher Organisationsschwierigkeiten die eine so grosse Besetzung mit sich brachte, spielte die Band erfolgreiche Konzerte in Wien und Graz.
Höhepunkt der Konzerttätigkeit war September 1971 beim zweitägigen „The Sensational British Superstar Festival" in der Wiener Stadthalle, wo „Circus Maximus" und „Turning Point" zusammen mit Acts wie „Deep Purple", „Black Sabbath" und „Rory Gallagher" vor ca.7000 Menschen in der Wiener Stadthalle spielten.
Dem Konzertveranstalter „Stimmen der Welt" (Joachim Lieben) beeindruckte der Auftritt am ersten Konzertabend, doch leider wurden über Nacht zwei wertvolle Gitarren gestohlen, so dass die Band am zweiten Abend nicht mehr auftreten konnte.
„Circus Maximus" löste sich bald darauf auf.
1980/81 wurde auf Initiative von Walter Lang das „Circus Maximus"-Studioprojekt „Musikstückerln" eingespielt und auf Schallplatte im Eigenverlag „pimperl records" veröffentlicht.
Die Studiosession blieb ein einmaliges Ereignis ohne weitere Konsequenzen.

 

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