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Auch wenn es seltsam klingen mag

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Bandgeschichte

Auch wenn es seltsam klingen mag, 1983 
Auch wenn es seltsam klingen mag, 1983
 

1980-1986

Graz

Curd Duca: Gesang, Gitarre, Akkordeon, Toys
Dietmar Wintschnig: Akkordeon, Gitarre, Toys, Bass
Hermann Kanz: Gitarre, Toys, Bass
Susanna Heilmayr: Oboe, Toys, Viola

Zum ersten Mal in die Öffentlichkeit getreten ist die Gruppe im Jahr 1983 bei der Konzertreihe Töne/Gegentöne in der Wiener Secession (kuratiert vom damaligen Redakteur der legendären Sendung "Musicbox" und späteren WienMuseums-Direktor Wolfgang Kos). In Folge gab es zahlreiche Konzerte in Salzburg, Wien (Galerie Insam u.a.)und Graz, u.a. Auftritte beim Steirischen Herbst.
Die Mitglieder (Curd Duca, Susanna Heilmayr, Herrmann Kanz und Dietmar Wintschnig) spielten mit zT ausgefallenen Instrumenten (Accordeon, Plastiktrompete, Bratsche, Oboe, Kinderklavier, uvm), aber auch mit E-gitarre, Bass und Schlagzeug.
Die Musik bewegte sich in einem weiten Spektrum, inspiriert von 80er-Jahre Underground-New-York-Noise über Webern-eske Impressionen, Minimal Music und easy listening, mit Anklaengen an Residents und Talking Heads.
Da gab es naiv-schöne Songs auf Deutsch ("die zentrale Frage der 60er Jahre - was trägt man auf dem Mond ?"), eckige Instrumentals, ausgedehnte Improvisationen, verquere Zitate, zumeist schwebend zwischen Ironie und "ernst gemeint".
Die Gruppe war auch bekannt für die damals neuartige Verwendung heimischer Volksmusik in einem Art-Rock / Avantgarde - Kontext.

(Curd Duca)

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