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Musyl&Joseppa

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Bandgeschichte

Musyl&Joseppa, 1973/74 
Musyl&Joseppa, 1973/74
 

seit ca.1973

Graz

Joseppa: Gesang/Text
Paul M. Musyl: Gitarre, Flöte, Keyboard/Musik

Paul Musyl spielte schon in den 1960ern mit seiner Gruppe „Pauli & Wir" anspruchsvolle Coverversionen, da stieß ca.1969 die in Afghanistan aufgewachsene Joseppa zur Band. Als bis auf die beiden Hauptprotagonisten alle Musiker andere berufliche Wege gingen, nahmen das die beiden zum Anlass, Erfahrungen mit verschiedensten Musikern in Deutschland, Belgien, Holland und den USA zu sammeln.
Wieder in Österreich, vereinten sie verschiedenste Besetzungen um sich und begannen unter dem neuen Bandnamen „Musyl & Joseppa" ihre Ideen in Eigenkompositionen konkret umzusetzen.
Die 1973 produzierte erste LP "Rozz" entstand, ein ungewöhnlicher Mix aus Rock und Jazz, in ebenso ungewöhnlichen, variierenden Instrumentierungen (z. B. Streichquartett).
Die Single „Ein Freund ging nach Amerika" wurde ausgekoppelt, eine Vertonung eines Peter Rosegger-Gedichtes, die zunächst keiner haben wollte, bis der Werbemanager H. G. Haberl sie hörte und als Werbesingle für die Firma Humanic pressen ließ ... Der Song wurde ein großer Hit und später in Amerika als Signation bei „Radio Edelweiß" verwendet.
"Musyl&Joseppa" veröffentlichten weitere Schallplatten und CDs, produzieren für Film, Fernsehen, Hörfunk und Werbung, veranstalten jährliche Mitternachtskonzerte, komponierten 1983 die musikalische Umrahmung für das Treffen des Papstes mit der Jugend im Wiener Praterstadion, 1995 die Musik zum interreligiösen Treffen mit dem Dalai Lama und gewannen 1999 mit dem Lied «No more war» den Peace Song Contest in Irland.
Viele Musiker der steirischen Musikszene arbeiteten mit „Musyl und Joseppa" zusammen, deren aller Namen zu nennen den Rahmen dieses Buches sprengen würde.
Die vergriffenen LPs "Rozz" und "Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen" wurden im Jahre 2010 als CDs neu aufgelegt.

 Zurückgekehrt, formieren sich "Musyl&Joseppa" in vielen Variationen und finden mit einem Streichquartett ihren einzigartigen und eigenwilligen Sound.
"Musyl&Joseppa" produzieren 1975 ihre erste Single "Ein Freund ging nach Amerika" (Text: Peter Rosegger), eine Vertonung, die keiner haben wollte, bis H. G. Haberl, Werbemanager, sie hörte und sofort - in einer für Österreich Bestseller-Auflage von 13.000 Stück - produzierte. Inzwischen wird diese Platte emsig schwarzgepresst. 1983 wird sie für das Peter_Rosegger-Jahr in einer Auflage von 13.500 Stück erneut gepresst und ist die Kennung für "Radio Edelweiß" in den USA und Kanada.
Zur selben Zeit wird die erste LP "Rozz" veröffentlicht, eine Platte ohne Kompromisse und daher auch nur mit Eigenmitteln produzierbar. Inzwischen ein leider vergriffenes Objekt für Liebhaber.
"Musyl&Joseppa" komponieren unter anderem auch die Humanic-Werbung, die 1981 mit dem Staatspreis für Werbung ausgezeichnet wurde.
Filme mit Musik von Musyl&Joseppa erhalten in ganz Europa erste Preise.
1978 entsteht ein Fernsehportrait, das "Musycal": "Was macht der Wind wenn er nicht bläst".
Neben Hörfunk- und TV-Produktionen des ORF ist ein besonderes Ereignis seit Jahren das traditionell gewordene Mitternachtskonzert vom 24.12. um 24h, das 1983 bereits zum sechsten Mal aufgeführ werden wird.
1981 entsteht die LP "Das Mädchen mit den Schwefelhölzchen", ein Geschenk von Musyl&Joseppa an behinderte Kinder und Jugendliche.
1982 präsentieren Musyl&Joseppa ihr mittlerweile 3. Album "Krachledernes", eine Sammlung von Soundtracks, die Paul M.Musyl in den vergangenen Jahren für Werbe-, Präsentations- und Kurzspielfilme schrieb.
1983 Papstbesuch in Wien.
Für die Veranstaltung "Begegnung des Papstes mit der Jugend" im Wiener Praterstadion, zu der 80000 Besucher kamen, die per Television Fernsehzuschauer in aller Welt erreichte, komponierten und spielten Musyl&Joseppa" die gesamte musikalische Umrahmung."
(Info 1983, Autor: B.Lam)


"In allen Rezensionen liest man von ihrem ausgesprochen großen musikalischen Können, von ihrem weiten Stimmumfang von Tenor bis Alt, verbunden mit ihrer wunderschönen warmen erdigen Stimme. Ihre Art der Interpretation berührt dort, wo die ehrlichen Gefühle daheim sind; so ist es auch nicht verwunderlich, dass Joseppa mit der Komposition von Paul M. Musyl den Peace-Song-Contest in Irland gewinnt und der chairman der Jury sagte: 'The song «No more war» won not only for the music and lyrics but also for the conviction and passion that Joseppa showed while singing the song'."
(Aus der offiziellen Biographie http://www.musyl.com/german/joseppa/main.html. Letzter Zugriff: 22. April 2009)

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