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Magic69

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Bandgeschichte

Magic69, 1972 © Magic69
Magic69, 1972
© Magic69
 

1969-1974

Fürstenfeld

Andy Beit: Keyboards (1969-1974)
Boris Bukowski: Schlagzeug (1972-1974)
Carl Peyer: Gesang (1969)
Franz Posch: Gitarre (1969-1971/72)
Gerhard Fuchs: Gitarre (1972-1974)
Günter Timischl: Gesang, Gitarre
Gunther Silbert: Gitarre (1969)
Harald Brunner: Bass, Gesang
Peter Szammer: Schlagzeug (1969-1971/72)

Ende der 1960er/Anfang der 1970er war Fürstenfeld die kreative Hochburg steirische Rockmusik betreffend. Aus Mitgliedern der gerade aufgelösten Band Externe Verknüpfung Atlantis entstand die Band "Magic69", eine Art Supergroup der steirischen Rockszene.
Nach gesangslastigen Anfängen, bei denen Crosbsy, Stills, Nash & Young Pate standen, schlugen "Magic69" später härtere und progressivere Töne an.
Nach und nach entwickelten sie sich zu einer der wichtigsten steirischen Rockbands, tingelten durch ganz Österreich und begeisterten eine wachsende Fangemeinde.
Mit ihren Kollegen Externe Verknüpfung Mashuun sollte das Doppelalbum "Styrian Underground" entstehen, dieses wurde aber kurz vor der Veröffentlichung zurückgezogen.
Bis Mitte der 1970er werkte Externe Verknüpfung Boris "Goochie" Bukowski an den Drums, dann wechselte er vor das Mikrophon und wurde Sänger und Frontman - was auch eine musikalische Neuorientierung mit sich brachte. Nach einer Reihe von erfolgreichen Singles erschien 1977 das deutschsprachige erste Album "Ich bin müde" mit Hits wie "Kokain" und "Euer Fritze mit der Spritze" - von KritikerInnen frenetisch gefeiert! Es folgten weitere Singles sowie das Album "Herzflimmern" (1978) und das englischsprachige "Sick" (1980). 1982 ging diese legendäre Ära der steirischen Rockgeschichte zu Ende!
1994 trafen sich die meisten Mitglieder von "Magic69" zu einem Revival, das leider nur kurz andauerte.

 

 

Manfred Zotter brachte 1969 Günter Timischl und Harald Brunner, deren Band „Atlantis" sich im Winter 1968/69 auflöste, und Carl Peyer, der im Frühjahr 1969 aus der „Piccadilly Group" ausstieg, an einen Tisch. Mit Peter Szammer, welcher zuletzt bei „Atlantis" Schlagzeug spielte und Gunther Silbert, ebenfalls „Piccadilly Group" formiert sich die Band „Magic 69". Der Bandname stammt von Zotter, der die Gruppe die ersten beiden Jahre auch managte. Im ersten Jahr gab es bereits Besetzungswechsel, Peyer und Silbert verließen die Band und Andi Beit sowie Franz Posch kamen dazu.
Nach gesangslastigen Anfängen, bei denen „Crosbsy, Stills, Nash & Young" Pate standen, schlugen "Magic69" später härtere und progressivere Töne an.
Nach und nach entwickelte sich die Band zu einer der wichtigsten steirischen Rockbands, spielte bald in ganz Österreich und die Fangemeinde wuchs. Im Winter 1971/72 gab es eine erneute Änderung der Besetzung: Szammer und Posch wechselten von „Magic 69" zu der neu formierten Band „Mashuun", Bukowski kam von den gerade aufgelösten „Music Machine" zu „Magic 69" und statt Posch spielte ab 1972 Gerhard Fuchs.
Mit „Mashuun" sollte auch das Doppelalbum "Underground made in Styria" entstehen, dieses wurde aber kurz vor der Veröffentlichung zurückgezogen.
1974 endete die Ära „69" und die Gruppe spielte unter „Magic" weiter, veröffentlichte einige Platten und war eine der bekanntesten Bands Österreichs. 1975 änderte sich die Besetzung wesentlich und Harry Brunner gründete die Band „Jessica" in der auch Gerhard Fuchs und später Carl Peyer mitspielte.

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